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14.08.2026
10:30 Uhr
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Der Chatbot kann Dateien öffnen und Apps steuern. Das spart viel Arbeit, öffnet aber Angriffsflächen, die man kennen und im Auge behalten muss.

In den ersten beiden Teilen dieser Serie (Einführung und Claude personalisieren) hat Claude Texte fabriziert oder Dateien bearbeitet, die Sie ihm gegeben haben. Das größte Risiko besteht dabei darin, dass der Chatbot halluziniert und Sie Zeit bei der Nachrecherche verplempern.
Dieser Artikel zeigt, wie man Claude Hände verpasst. Der Chatbot liest Dateien auf Ihrer Festplatte und bearbeitet sie. Er durchsucht Lesezeichen und das Dokumentenarchiv, sortiert Ihren Posteingang, klickt sich durch Webseiten und arbeitet ganze Aufgabenketten ab. So kann er Ihnen viel Arbeit abnehmen. Läuft etwas schief, kann der agentische Claude Sie aber auch wertvolle Informationen und echtes Geld kosten. Letztlich baut der Chatbot auf ein Sprachmodell auf, das halluzinieren kann; und ein vernetzter Claude bietet Angreifern neue Einfallstore.
Dieser Artikel beschreibt daher, wie Sie das Risiko verringern, indem Sie Claude nach und nach mehr Rechte einräumen. Zunächst darf Claude auf ein einzelnes Verzeichnis auf dem Desktop zugreifen, dann verbindet er sich mit anderen Apps und Diensten, schließlich agiert er völlig frei. Wir erklären dabei ausführlich die Gefahren und wie Sie sie minimieren. Mit diesem Rüstzeug kennen Sie die Risiken und können für jede Funktion selbst einschätzen, ob der Mehrwert die Gefahr rechtfertigt.